Marcellin-Tschugmell
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Vom Traumschiff zum Neubauprojekt am Golm

10.02.2023

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Von der Haubengastronomie in Liechtenstein und der Karibik über das Traumschiff MS Deutschland zur Leitung der Gastronomie und Beherbergung der illwerke vkw. Im Interview mit Isabella Canaval erzählt Marcellin Tschugmell von kulinarischen Freuden und dem Neubauprojekt Grüneck.

Weitgereist

Beruflich schon viel in der Welt herumgekommen ist Marcellin Tschugmell. Sowohl in der Haubengastronomie in Liechtenstein, als auch auf den Cayman Islands in der Karibik konnte der Montafoner sein gastronomisches Können unter Beweis stellen – sogar an Bord der MS Deutschland war er im Einsatz. „Besser bekannt als das Traumschiff aus der ZDF-Fernsehserie“, ergänzt der erfolgreiche Gastronom, der vormals als Direktor ein Hotel leitete.

Karriere in Vorarlberg

Sein berufliches Glück fand er jedoch in der Heimat – seit bereits 11 Jahren ist er für die Geschicke der Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe der illwerke vkw verantwortlich. „Dazu zählen die Betriebsrestaurants Rodund und Bregenz sowie die Gastronomiebetriebe im Montafon, wie das Silvretta-Haus, das Restaurant Silvrettasee auf der Silvretta Bielerhöhe und das Panorama- Restaurant Grüneck im Skigebiet Golm.“ Im Interview mit Isabella Canaval verrät der Gastroleiter auf welche kulinarischen Freuden sich die Gäste jeweils einstellen dürfen. Auch technische Highlights kommen zur Sprache.

Intelligente Heizung

Mit technischen Raffinessen kann beispielsweise das Silvretta-Haus auf 2000 m Höhe aufwarten. Dort sorgt ein adaptives Heizsystem für Energieeinsparungen. „Wir haben hier Sensoren an den Fenstern, die erkennen, ob ein Fenster geöffnet ist und in weiterer Folge die Raumheizung anpassen, um ein Gegenheizen zu vermeiden“, erklärt Tschugmell, der sich auch mit einem Neubauprojekt am Golm auseinandersetzt.

Neubauprojekt Grüneck

„Bei diesem Projekt hatte ich anfangs die Projektentwicklung inne – und habe somit auch die ersten Schritte mitbegleitet“, so Tschugmell. „Geplant ist ein kompletter Neubau des Bergstationsgebäudes, angefangen von Pistenbullygaragen und Werkstätten, über Skischule, Skiverleih bis zu verschiedenen Restaurants.“ Im Moment konzentriert sich seine Mitarbeit auf die Gastronomieplanung. „Wenn alles ideal läuft und die entsprechenden Gremien zustimmen, könnte 2024 Baubeginn sein.“