Am vergangenen Samstag wurde der Erlebnisberg Golm für ein paar Stunden zur Bühne für all jene, die sonst im Hintergrund wirken. Bei Golmis Erlebnistag drehte sich alles um die Menschen, die Technik und die Abläufe, die einen sicheren und gelungenen Skitag überhaupt erst möglich machen. Das Interesse war spürbar groß.
Zwischen 10 und 12 Uhr nutzten am Samstag zahlreiche Besucher:innen die Gelegenheit, rund um die Bergstation Grüneck und das Golmiland hinter die Kulissen zu blicken. Der Tag war gut besucht, die Stimmung gut, die Besucher:innen neugierig. Besonders auffällig: Es waren nicht nur Kinder, die Fragen stellten. Viele Erwachsene wollten ganz genau wissen, was vor der ersten Gondelfahrt passiert, wie Entscheidungen zur Pistensperre getroffen werden oder wie Lawinenwarnstufen zustande kommen.
Mit dem Stempelpass von Station zu Station
An sieben Stationen gaben Mitarbeitende vom Erlebnisberg Golm sowie die Bergrettung Einblicke in ihre Arbeitswelt. Im Stationsbetrieb konnten Themen wie Pistensicherheit, Beschneiung, Pistenrettung und Lawinensicherheit hautnah erlebt werden. Lawinenverschüttetensuchgeräte wurden erklärt und die Suchhunde der Hundestaffel, einer Spezialeinheit der Vorarlberger Bergrettung, demonstrierten ihr Können. Bei der Beschneiung wurde anschaulich gezeigt, wie technischer Schnee entsteht. Ausgerüstet mit einem Stempelpass machten sich die interessierten Besucher:innen auf den Weg von Station zu Station. Wer alle Bereiche absolvierte, durfte sich am Ende über ein kleines Goodie freuen. Und natürlich waren auch Golmi und seine Freunde vor Ort.
Viel Know-how im Hintergrund
Wann kann man schon einmal im Pistenbully Platz nehmen, die Zipfybob-Bahn testen oder einen Blick in einen Rettungshubschrauber werfen? Diese Erlebnisse sorgten für echte Begeisterung. „Uns ist wichtig zu zeigen, wie viel Organisation, Verantwortung und Teamarbeit hinter einem Skitag steckt“, betont Judith Grass, Geschäftsführerin von GSL Tourismus. „Der Erlebnistag schafft Verständnis und Wertschätzung für die Arbeit unserer Teams. Und gleichzeitig ist er eine wunderbare Gelegenheit, mit unseren Gästen direkt ins Gespräch zu kommen.“ Die Resonanz vor Ort bestätigte diesen Ansatz. „Die Stimmung war sehr positiv. Viele Besucher:innen waren überrascht, wie komplex die Abläufe sind und wie viel Know-how dahintersteckt – beim Tourismus ebenso wie bei der Bergrettung“, so Grass weiter. Was bleibt, ist ein Vormittag voller Einblicke, interessierter Gespräche und Begeisterung für das, was den Golm ausmacht: ein starkes Team, moderne Technik und das klare Ziel, Gästen ein sicheres und unvergessliches Bergerlebnis zu bieten.