Photovoltaikanlage
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Mit Strom clever haushalten

10.04.2026

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Immer mehr Menschen speichern die Sonnenenergie ihrer Photovoltaik-Anlage – für ein nachhaltigeres Zuhause, mehr Selbstversorgung und echten Mehrwert.

Unabhängig durch Sonnenkraft

Batteriespeicher machen unabhängiger und holen mehr aus der eigenen Photovoltaik- Anlage heraus. Im Alltag eröffnet sie Haushalten die Chance, Solarstrom intelligenter zu nutzen und Kosten zu sparen. Doch nicht alles, was möglich ist, ist auch wirtschaftlich sinnvoll oder praktisch umsetzbar. „Unsere Energie“ zeigt, worauf es bei der Anschaffung, bei der Installation und beim Betrieb eines Haushaltsspeichers ankommt. Im Fokus steht, wie Batteriespeicher effizient eingesetzt werden können, welche Kombinations möglichkeiten und Förderungen es gibt und was in Sachen Rentabilität zu beachten ist.

Energie puffern und sparen

Wer einen Batteriespeicher anschafft, kann etwa doppelt so viel selbst erzeugten Solarstrom nutzen. Das spart Stromkosten. Wie schnell sich ein Batteriespeicher rech net, hängt von der Größe, dem individuellen Verbrauch, der Entwicklung von Einspeisetarifen und den Strombezugskosten ab. Im Durchschnitt liegt die Amortisationszeit bei etwa 10 Jahren – wie bei Photovoltaikanlagen.

Photovoltaik-Anlage zuerst, Speicher später?

Ist die Photovoltaik-Anlage mit einem Hybrid-Wechsel richter ausgestattet, lässt sich ein Speicher mit geringem Aufwand installieren. Schwieriger wird es bei Anlagen, die älter als vier, fünf Jahre sind oder noch über einen Standard-Wechsel richter verfügen. Dieser muss entweder gegen ein Hybrid modell ausgetauscht werden oder es braucht einen zusätzlichen Wechselrichter. Bei Einsatz eines zweiten Wechselrichters gehen jedoch 10 bis 15 Prozent des Stroms verloren (durch die zusätzliche Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom), die sonst ins Netz eingespeist werden.

Bis zu 500 Euro sichern

Die illwerke vkw unterstützt Kund:innen mit Photovoltaik-Einspeisetarif beim Kauf eines neuen Batteriespeichers für ihre Photovoltaikanlage – sowohl im bestehenden Photovoltaik-System als auch im Zuge einer Neuinstallation. Die Förderung beträgt 50 Euro pro kWh Speicherkapazität, bis zu maximal 500 Euro bei einem Speicher mit 10 kWh. Die Einreichung ist bis 31. Dezember 2026 über das Aktionsportal möglich:
aktionen.vkw.at

Notstrom mit Photovoltaik-Speicher

Bei einem Stromausfall gibt es unterschiedliche Möglichkeiten sich selbst mit Strom zu versorgen. Am einfachsten ist ein Wechselrichter mit einer abgesicherten Notstromsteckdose, an die bei Sonnenschein beliebige Verbraucher angeschlossen werden können. Für eine umfassendere Versorgung im Fall eines Stromausfalls muss der Haushalt jedoch für den Inselbetrieb eingerichtet werden. Dann lassen sich zentrale Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Herd oder Wärmepumpe weiter betreiben. Dafür müssen aber dauerhaft Reserven im Speicher vorgehalten werden, sodass nur ein Teil der Gesamtkapazität genutzt werden kann. Übrigens: Vorarlberg liegt bei der Versorgungssicherheit im internationalen Spitzenfeld – im Durchschnitt fällt der Strom weniger als fünf Minuten pro Jahr aus.

E-Auto trifft Haushaltsspeicher

Über Nacht das E-Auto mit dem untertags produzierten Sonnenstrom laden – klingt verlockend. Eine Kombination von Batteriespeicher und E-Auto macht allerdings nur bedingt Sinn. Typische Haushaltsspeicher, die den Eigenverbrauch von Sonnenstrom erhöhen sollen, sind zwischen 10 bis 15 kWh groß. Im Vergleich dazu liegen die Batteriekapazitäten aktueller Elektromodelle mit 50 bis 80 kWh deutlich darüber. Und: Der größte Teil des gespeicherten Stroms fließt in den Haushalt – fürs E-Auto bleibt am Ende des Tages (zu) wenig übrig.