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Gesundheit trifft Klimaschutz

17.12.2021

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Hitzewellen, Starkregen – die Folgen des Klimawandels sind weltweit spürbar und wirken sich auch auf unsere Gesundheit aus. Wie sich Klimaschutz und Gesundheitsförderung vereinen lassen, zeigt das Vorarlberg Netzwerk „Klima und Gesundheit“.

Seit der industriellen Revolution ist ein Anstieg der globalen Temperaturen zu verzeichnen. In Österreich werden Hitzetage mit Temperaturen von über 30 °C immer häufiger – selbst in der Nacht kühlt es nicht mehr richtig ab. Das hat gesundheitliche Konsequenzen zur Folge: Beispielsweise schwindet die körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus verlängert sich durch die Erderwärmung auch die Blütephase einiger Pflanzen, was eine Erhöhung der Pollenmenge mit sich bringt. Stärkere Niederschläge und längere Trockenperioden zählen ebenfalls zu den Auswirkungen des Klimawandels.

Netzwerk "Klima und Gesundheit"

Die Gesundheit Österreich GmbH hat einen Fördercall ausgeschrieben, um die Vernetzung von Gesundheitsförderung und Klimaschutz zu unterstützen: „Wir freuen uns sehr, dass unser Impulsprojekt gefördert wird“, berichtet das Projektteam. Vier Organisationen – das Energieinstitut, die aks Gesundheit GmbH, die inatura sowie die Vorarlberger Gesellschaft für Public Health – haben sich zusammengeschlossen, um das Vorarlberg Netzwerk „Klima und Gesundheit“ aufzubauen. Das Ziel des Vorarlberg Netzwerks ist klar: „Wir möchten einen Impuls für Gesundheitsförderung und Klimaschutz in Vorarlberg setzen und diese beiden Themen zusammenführen.“

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Handlungsfelder identifizieren

Die Maßnahmen, die im Rahmen des Vorarlberg Netzwerks erarbeitet und angeboten werden sollen, fußen auf zwei Eckpfeilern: „Unser Klima verändert sich, das heißt, wir müssen unser Gesundheitssystem an diese Veränderungen anpassen“, erklärt Marlene Brettenhofer, Projektleiterin an der aks Gesundheit GmbH. „Andererseits braucht es Initiativen, um die Emissionen im Gesundheitssektor zu reduzieren.“ Es wurden bereits einige Handlungsfelder identifiziert. So gilt es beispielsweise im Bereich Prävention anzudocken – wer auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie E-Bikes oder E-Autos setzt, schont das Klima und fördert die eigene Gesundheit. Dasselbe gilt für regionale Produkte. Aber auch in der Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten soll das Thema Klimaschutz stärker einfließen: „Ärztinnen und Ärzte können hier Aufklärungsarbeit leisten“, weiß Brettenhofer.

Kooperieren und umsetzen

Das Netzwerk dient dazu, Mitglieder aus unterschiedlichen Sektoren wie Landwirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen und Wissenschaft zu vernetzen sowie Synergien zu schaffen. Durch das Miteinander von Klima- und Gesundheitsexperten sollen wesentliche Co-Benefits generiert werden, um die Klimakrise abzumildern. Mit diesem ersten Impuls möchten die vier Organisationen einen Grundstein für ein zukünftiges Klima- und Gesundheitsnetzwerk in Vorarlberg legen.